Amberbaum | Amberbaumholz | Amerikanischer Amberbaum

Der Amberbaum, fälschlicherweise ab und zu auch Storaxbaum genannt, findet seine natürliche Heimat in Nordamerika, Asien und Kanada.

In Deutschland finden wir meist den amerikanischen Amberbaum, da er der einzige seiner Art ist, der auch härtere Winter übersteht. Er erscheint als sommergrüner Laubbaum mit markanten sternförmigen Blättern und einem langen, astfreien Stamm.

In Europa hat er eine weitreichende Historie. Hierzulande war er vor circa 2,5 Millionen Jahren heimisch – im Endstadium des Tertiärs und zu Beginn der Eiszeit. Ein Hinweis darauf lieferten fossile Funde im Tagebau Hambach, Nordrhein-Westfalen.

Ein Amberbaum braucht Zeit zum Wachsen. Innerhalb seiner ersten Lebensjahre wächst er nur sehr langsam. Im Laufe der Zeit aber kann er einen jährlichen Zuwachs von bis zu 40 cm erzielen.

In den USA nimmt er die größten Ausmaße an: Mit einer Höhe von bis zu 65 Metern und einem Brusthöhendurchmesser von einstmals gemessenen 2,5 Metern sorgt er für einen beeindruckenden Anblick. Seine pyramidenförmige und schmale Krone mit den zierlichen, gelbgrün ausgebildeten Blüten kann man im Mai, seiner typischen Blütezeit, am besten bewundern.

Im Herbst hingegen wandelt er sein Erscheinungsbild: In dieser Zeit begeistert der Amberbaum mit seinen kaminroten Blättern.

Der Amberbaum in der Mythologie

Im Allgemeinen steht der Amberbaum für Schutz. Sein Harz soll im frühen Griechenland immerhin als magisches, heilendes Räuchermittel genutzt worden sein.

Diese besonderen Harze sind in der griechischen Mythologie der Göttin Hekate zugeschrieben. Sie war die Göttin der Hexen, der Magie, Giftpflanzen, Beschwörung der Toten und der Zauberei. So ist der Amberbaum mythologisch von Magie geprägt.

Der Amberbaum und seine Verwendung

Esstisch-aus-Amberbaum-ausziehbar

Durch seine astfreie Beschaffenheit ist der Amberbaum etwas sehr Besonderes, weshalb die langen und vor allem astfreien Stämme innerhalb der nordamerikanischen Forstwirtschaft gewinnt sein Stamm an immer größerer Bedeutung.

Neben der Eiche ist er somit zum zweitbedeutsamsten Laubbaum der USA geworden. Aus der Forstwirtschaft rührt so das Rohmaterial für Bauholz, Sperrholz, Innen- sowie Außengestaltungen. Auch sein Zellstoff wird verarbeitet: Besonders hochwertiges Papier besteht ebenfalls aus Amberbaum.

In Europa ist das Holz dieses Baumes als Grundmaterial für Inneneinrichtungen noch weitgehend unbekannt, in Nordamerika hingegen zählt es zu den hochwertigsten und beliebtesten Holzarten überhaupt.

Aufgrund seiner geradfaserigen Beschaffenheit ist es vergleichsweise einfach und nachhaltig zu bearbeiten. Lackier-, Schleif-, Polier-, Fräs- oder Drechselvorgänge können an ihm problemlos umgesetzt werden. Nicht ohne Grund findet sich seine besondere Maserung oftmals auf Furnier wieder.

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Titelbild: (C) by ddouk, Pixabay.com

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